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Projektentwicklung

 

Projektentwicklung

Die Ausstellung 36 x 27 x 10 im White Cube Berlin
Ausgangspunkt der Initiativen für eine temporäre Kunsthalle in Berlin war die Ausstellung 36 x 27 x 10 im Dezember 2005. 36 international bekannte und in Berlin lebende Künstler hatten mit dieser spontan initiierten und organisierten Ausstellung auf das große Berlinpotential und die fehlende Kunsthalle hingewiesen. Diese Ausstellung und die Idee von White Cube Berlin, eine temporäre Kunsthalle auf dem Schlossplatz im Dialog mit der geplanten Humboldtbox zu errichten, waren der Ursprung einer sich schnell entwickelnden öffentlichen Debatte für eine neue Kunsthalle in Berlin.

An der Ausstellung 36 x 27 x 10 beteiligten sich:
Franz Ackermann, Dirk Bell, John Bock, Monica Bonvicini, Candice Breitz, Angela Bulloch, André Butzer, Björn Dahlem, Tacita Dean, Thomas Demand, Martin Eder, Olafur Eliasson, Ceal Floyer, FUTURE7, Mathew Hale, Eberhard Havekost, Jeppe Hein, Thilo Heinzmann, Uwe Henneken, Gregor Hildebrandt, Michel Majerus, Bjørn Melhus, Isa Melsheimer, Olaf Nicolai, Frank Nitsche, Daniel Pflumm, Manfred Pernice, Anselm Reyle, Gerwald Rockenschaub, Bojan Sarcevic, Thomas Scheibitz, Christoph Schlingensief, Katja Strunz, Rirkrit Tiravanija, Corinne Wasmuht, Thomas Zipp

Temporäre Kunsthalle Berlin
Die Temporäre Kunsthalle Berlin nach dem Entwurf von Adolf Krischanitz ist das Ergebnis einer mehrphasigen Projektentwicklung. Mit der aktuell im Oktober 2007 zu erwartenden politischen Genehmigung kann der Bauantrag noch in diesem Jahr gestellt werden, sodass die Temporäre Kunsthalle Berlin zur nächsten Berlinbiennale 2008 eröffnet und mit einer Gesamtlaufzeit von ca zwei Jahren (2008 – 2010) gerechnet werden kann.
Partner der Temporären Kunsthalle Berlin sind der im Herbst 2006 gegründete künstlerische Beirat, bestehend aus Dr. Katja Blomberg, Haus am Waldsee Berlin, Dr. Julian Heynen, K 21 Düsseldorf, Dr. Dirk Luckow, Kunsthalle zu Kiel, Dr. Gerald Matt, Kunsthalle Wien; der im März 2007 gegründete Verein Kunsthalle Berlin e.V. i.G. und das aktuell einberufene Board, bestehend aus Dr. Astrid Arndt, Mc Kinsey & Company, Berlin und Manfred Herrmann, HPTP Steuerberatungsgesellschaft.
Der zukünftige Träger der Temporären Kunsthalle Berlin wird gemeinnützig sein. Hauptpartner des Projektes ist die Stiftung Zukunft Berlin mit einer Zusage für die Gebäudekosten in Höhe von 850.000 Euro. Weitere Sponsoringzusagen liegen vor. Das Finanzierungskonzept wurde von Mc Kinsey probono auf Machbarbeit geprüft. Danach kann von einem seriösen Finanzplan ausgegangen werden.