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Entwurf 2 / 2007

 

 

Temporäre Kunsthalle Berlin

Einladung zum Pressegespräch                          1.März 2007

Datum:   1.März 2007 /  11 Uhr
Ort:        Architektur Galerie Berlin - Ulrich Müller, Ackerstraße 19, 10115 Berlin

 Hiermit laden wir herzlich zur Präsentation des Entwurfes von Prof. Adolf Krischanitz für die Temporäre Kunsthalle Berlin ein. Er hat bereits 1992 ein temporäres Gebäude für die Kunsthalle Wien auf dem Karlsplatz realisiert.

Wir möchten damit die mit der Ausstellung 36x27x10 im Dezember 2005 initiierte, in Zusammenarbeit mit Welte plus Kader Architekten erstmalig für den Schlossplatz thematisierte und seit der Aktion in der Augustausgabe 2006 von dem Magazin Monopol so wirksam unterstützte Debatte um die Kunsthalle Berlin mit einem sofort realisierbaren Vorschlag ergänzen.

Im Podium: Mark Gisbourne, Dr. Volker Hassemer, Prof. Adolf Krischanitz, Prof. Dr. Peter Raue, Coco Kühn, Constanze Kleiner
Angefragt:  Dr.Wildung, Direktor Altes Museum Berlin

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Temporäre Kunsthalle Berlin

Ihre Form ist Konzept: kubisch, praktisch, flexibel. Mit einer Gesamtfläche von 1.250 qm besteht sie aus einer Ausstellungshalle im Inneren, dem White Cube, umrahmt von Café und Museumsshop und Nutzräumen. Die Außenwände bestehen aus wetterfesten Gewebemembranen von je zweimal 27x11m und 48x11m, die - wie der White Cube - ebenfalls kuratiert werden. Dadurch besteht eine gleichzeitige innere und äußere Bespielbarkeit.
Die Ausstrahlung der Kunstwerke auf den Aussenflächen bewirkt die Verwandlung des Gebäudes in ein Kunstobjekt im öffentlichen Raum.

Die Kunst sendet das Signal, nicht die Architektur.

Aufbau und Abbau sind innerhalb eines Monats möglich. Die Temporäre Kunsthalle Berlin kostet 950.000 Euro. Sie ist winterfest und beheizbar sowie im Sommer durch das speziell konzipierte Belüftungssystem temperierbar. Das Finanzierungskonzept für die Bespielungs- und Betriebskosten zielt auf eine Tragfähigkeit, die nicht unbedingt auf öffentliche Mittel angewiesen ist.

Für den Fall einer Platzierung auf dem Schlossplatz ist die Temporäre Kunsthalle Berlin als inhaltliche Ergänzung zur kommenden Grünflächengestaltung des Schlossplatzes gedacht.

 An einem geeigneten, zentralen Ort in Berlin ist sie sofort realisierbar.

Der vorliegende Entwurf von Prof. Adolf Krischanitz ist einerseits ein Vorschlag für einen temporären, mobilen Ausstellungsort, der international bekannten, in Berlin lebenden Künstlern die Möglichkeit für große Ausstellungen bietet und auf das besondere Potential Berlins als Kunststandort verweist.

Zugleich bietet er ein Forum für engagierte Partner und Förderer der Kunsthalle Berlin und die Möglichkeit, sich inhaltlich einzubringen und den Diskurs um die Entwicklung einer nachhaltigen Lösung an einem geeigneten Ort in der Stadt fortzuführen.

Ein wissenschaftlicher Beirat, bestehend aus Dr. Katja Blomberg, Haus am Waldsee Berlin; Dr. Julian Heynen, K 21 Kunstsammlung Nordrhein- Westfalen; Dr. Dirk Luckow, Kunsthalle zu Kiel; Dr. Gerald Matt, Kunsthalle Wien entwickelt gemeinsam mit White Cube Berlin sowie einem Förderverein und weiteren Partnern eine Strategie für die inhaltliche Ausrichtung und Bespielung der Temporären Kunsthalle Berlin. Temporäre Kunsthalle Berlin – ein Geschenk für die Stadt.

„Riesenchance für Berlin. Keine Megalomanie. Einfach, klar, schlicht, schnell. Ein Raum für Möglichkeiten, zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
Endlich ein Ort für die Berliner Künstlerinnen und Künstler.“

Dr. Gerald Matt, Kunsthalle Wien, im Gespräch mit White Cube Berlin über den Entwurf von Prof. Krischanitz für eine temporäre, mobile Kunsthalle Berlin im Februar 2007

 

Entwurf: Prof. Adolf Krischanitz & Frank ZT GmbH, Wien, Berlin, Zürich
Mitarbeit: Anke Haffner /
Konstruktion: a.k.a ingenieure, München, Berlin
Konzept: White Cube Berlin GmbH, Coco Kühn, Constanze Kleiner