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Entstehung
Die Kunsthalle White Cube Berlin ergänzte vom 23. - 31. Dezember 2005 den Rundgang durch die Europäische Kunstgeschichte der Staatlichen Museen Preußischer Kulturbesitz mit der Gegenwartskunst, die in Berlin so zahlreich entsteht.
36 international bekannte Künstler, die in Berlin ihre Ateliers haben, fanden sich spontan zu einer Ausstellung zusammen, auf die Berlin seit 15 Jahren wartete. Sie alle erhalten aus vielen Städten der Welt Einladungen zu Museumsausstellungen – nur nicht aus Berlin.
Die Idee zur Ausstellung hatten Coco Kühn und Constanze Kleiner, zwei Berlinerinnen, die im „White Cube“, dem Einbau und Ausstellungsbestandteil der Kunstausstellung FRAKTALE IV - 25 Positionen zeitgenössischer Kunst zum Thema Tod, einen überzeugenden Verweis auf die vorliegende Qualität und Bedeutung des gesamten Gebäudes als Kunstraum für zeitgenössische Kunst an der Museumsinsel erkannten.
"...und dann ins Hellichte, Weiße. White Cube: ein gewaltiger Saal, 10 m hoch, strahlende Wärme, Lichtung der Nacht, Hausung inmitten des Untergangs.
Wir haben dieses Gebäude als Skulptur begriffen, sagt der Künstler und Kurator Ingolf Keiner. FRAKTALE will Vergängliches vom Unvergänglichen trennen. Der White Cube transformiert den todgeweihten Körper des Palastes ins Helle, Positive. In jedem Menschen, jedem Ding steckt ein individueller Weg zum Holon, dem unversehrten Ganzen. Früher haben uns die Religionen Sinn gestiftet, heute gehen wir einzeln auf die Suche."
DIE ZEIT/24.11.05
Der prägnante Raum mit den Maßen 36m x 27m x 10m und seiner einmaligen Deckenkonstruktion aus massiven Stahlträgern bot auf 1.000 qm eine außergewöhnliche Ausstellungssituation für die Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Medien.
Die Initiatorinnen der Ausstellung "36 x 27 x 10" erfanden die Kunsthalle "White Cube Berlin", die die Stadt so sehr begrüßte und gründeten die White Cube Berlin GmbH.
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